Der Seelenfütterer

Glauben (er)leben

Winterstimmung

Ganz schön eisig unser Winter! Doch die Kälte hat auch ihre schönen Seiten: ein Spaziergang, um die frische Luft einzuatmen und sich auf ein wärmendes Zuhause zu freuen.

Doch was ist, wenn es kein wärmendes Zuhause gibt? Was ist, wenn der „Spaziergang“ in eisiger Kälte kein Ende nimmt? Wie wichtig ist dann eine helfende Hand, die uns aus dem eisigen Griff des Winters herausreißt, der uns umklammert hält. Für die Menschen, die am Rande unserer Gesellschaft leben, kann diese Hilfe über Leben und Tod entscheiden. Für Obdachlose sind soziale Hilfsdienste ein Schutzraum, der ihr Überleben sichert.

Die Wohnungslosenhilfe bietet neben Aufnahmehäusern auch eine Fachberatungsstellen, betreutes Wohnen, eine Tagesstätte und organisiert gemeinsam mit Kirchengemeinden die Winteressen.

Doch nicht nur im Winter kann der Gang durch das Leben zu einem „eisigen“ und einsamen Spaziergang werden. Von aller Welt allein gelassen, so fühlen sich viele Menschen.

Sie gehen durch ihr Leben wie an einem kalten Wintertag – immer auf der Suche nach einem „wärmenden Zuhause“; nach menschlicher Nähe.

Wenn Sie mit offenen Augen durchs Leben gehen, werden Sie immer wieder auf solche Menschen stoßen. Werden Sie selbst zur helfenden Hand. Ihre Hand wird mitunter weggestoßen, doch viel öfter auch ergriffen. Lassen Sie sich nicht entmutigen!

Geben Sie etwas weiter von der Liebe, die Gott in Ihr Herz gelegt hat, und schenken Sie Ihren Mitmenschen ein offenes Ohr und ein offenes Herz.

 „Du sollt deinen Nächsten lieben wie dich selbst; ich bin der Herr.“