Der Seelenfütterer

Glauben (er)leben

Wie kannst du all dies zulassen, Gott?

Umfassende Zerstörung, tote, verletzte, umherirrende Menschen.

Fassungslos, ja hilflos rufen wir zu Gott: Gott, du liebst uns, wie kannst du dieses Leid zulassen?

Gott liebt uns, er liebt uns so sehr, dass er uns zwar Regeln gegeben hat, doch lässt er uns alle Freiheiten, wie wir hier damit umgehen.

So haben wir die Freiheit uns durch moderne Technik das Leben zu erleichtern.
Tun wir dies jedoch „ohne Rücksicht auf Verluste“, dann bekommen wir die dunklen Nebenwirkungen unserer modernen Welt zum Beispiel durch den Klimawandel zu spüren. Das Ergebnis sind extreme Wetterlagen, die wie auf den Philippinen Tod und Verwüstung über die Menschen bringen.

Freiheit - Die Freiheit hat eine Schwester – sie heißt Verantwortung.
Doch die Verantwortung lassen wir gerne links liegen,
denn die Verantwortung schränkt uns ein und wirft einen Schatten auf unsere geliebte Freiheit.

Verantwortung zeigt uns unsere Grenzen auf. Übernehmen wir Verantwortung, so kann Rechenschaft von uns gefordert werden. Rechenschaft über unser Tun und Rechenschaft über unser Lassen.

Doch Freiheit und Verantwortung haben noch eine dritte Schwester.

Ihr Name ist Hoffnung. Es ist die Hoffnung, die uns die Kraft gibt, die Freiheit nur insoweit zu genießen, wie es die Verantwortung zulässt.
Die Hoffnung, dass wir trotz unserer Fehler von Gott geliebt sind,
Die Hoffnung dass wir Gottes Vertrauen in uns gerecht werden,
seine Schöpfung bewahren lernen und für unsere Fehler einstehen.

Gott will unser Hoffnungsträger sein und er ist uns mit Jesus Christus ganz nah gekommen. Jesus Christus ist uns ganz nah … nur ein Gebet weit von uns entfernt.