Der Seelenfütterer

Glauben (er)leben

Verraten und verkauft … Johannes erzählt im 14. Kapitel seines Evangeliums, wie sie wieder einmal zusammensitzen, Jesus und seine Jünger. Doch dieses Mal ist alles anders… „Gütiger Gott, das kann doch nicht wahr
sein!“ „Er ist doch unser Meister, unser Rabbi und Gottes Sohn.“
„Wenn Gott seinen eigenen Sohn nicht schützt, was wird dann aus uns?“ „Wo sollen wir nun hin?“ „Was sollen wir nun tun?“ „Müssen jetzt auch wir sterben?“ „Ist jetzt alles vorbei?“ Solche oder ähnliche Gedanken schossen den Jüngern wohl durch den Kopf, als Jesus Ihnen eröffnet  hatte, dass er nun bald verraten werden würde und sterben
müsse.
Mitten hinein in diese Angst spricht Jesus ein Wort: „Euer Herz erschrecke nicht! Glaubt an Gott und glaubt an mich!“ Er verspricht seinen Jüngern eine „Wohnung im Haus Gottes“ und dazu noch den Segen des Heiligen Geistes. Er zeigt ihnen, wie sie durch ihn zu Gott finden. Den Jüngern wird langsam klar: Jesu Tod ist nicht das Ende, sondern ein
Neubeginn.
Wie den Jüngern damals, ruft er auch uns heute zu: „Euer Herz erschrecke nicht…“ vor Krankheit, vor Arbeitslosigkeit, vor der Wirtschaftskrise, vor dem Verlust eines lieben Menschen. „Glaubt an Gott und glaubt an mich!“ Jesus hat uns bewiesen, dass uns nichts
von der Liebe Gottes trennen kann. Er ist für uns gestorben und wieder auferstanden.
Er zeigt uns, dass es bei ihm keine Ausweglosigkeit gibt. Jesus findet immer einen Weg, auch wenn wir uns oft eine andere Lösung wünschen würden.