Der Seelenfütterer

Glauben (er)leben

Tod und Leben - Leben und Tod

Das Meer- Wiege des Lebens.

Und Gott sprach: Es wimmle das Wasser von lebendigem Getier" (Mose 1,20)

Das Meer - Lebensraum für Millionen Tier- und Pflanzenarten.

...aber auch

Das Meer unberechenbar, nicht zu zähmen

Das Meer eine todbringende Naturgewalt.

Zwei Seiten einer Medaille...

Wie klein fühlen wir uns, angesichts der Macht der Naturgewalten. Wir werden damit auf den Boden der Tatsachen zu­rückgeführt. Viele spüren, wie sinnlos der oft rücksichtslose Kampf um Land, Geld und Macht ist. Es ist gerade so, als würden sich Flöhe darum streiten, wem der Hund gehört, auf dem sie leben,

Die Herren der Welt

Wir meinen, wir seien die Herren über unser eigenes Leben und hätten „alles im Griff". Doch weit gefehlt. Als Krö­nung der Schöpfung genießen wir zwar eine Vormachtstellung gegenüber allen anderen Lebewesen, vergessen jedoch oft, dass wir dennoch nur ein Teil der Schöpfung sind und nicht der Schöpfer selbst.

Gott ist der Schöpfer des Himmels und der Erde.

Gott schenkt irdisches Leben und nimmt es auch wieder.

Unfassbar sind die Bilder, die uns aus den Seebebengebieten erreichten. Viele tausend Tote, Verwüstung, Krankheit, Hoffnungslosigkeit.

Doch auch hier gibt es die andere Sei­te der Medaille...

Unfassbar der persönliche Einsatz der Helferinnen und Helfer, die oft unter Gefährdung der eigenen Gesundheit und unter großen seelischen Belastungen „Erste Hilfe" leisteten und leisten. Auch die riesige globale Spendenbereitschaft - einfach unglaublich, wenn man an die wirtschaftlichen Jammertöne der ver­gangenen Jahre denkt.

Ein Ruck der selbstlosen Menschlichkeit ging durch die Welt!

Eine „Auf­erstehung" christlichen Handelns.

Wie trostlos muss der Tod Jesu auf seine Gefolgsleute gewirkt haben. Alles, aus und vorbei! Doch auch hier: „Der Schein trügt". Ostern ... Wir feiern die Auferstehung Christi. Doch auferste­hen kann nur, wer zuvor sein irdisches Leben verloren und alles aufgegeben hat.

Gott gibt uns durch das Leben, das Ster­ben und bis hin zur Auferstehung seines Sohnes einen kleinen Einblick davon, wie unermesslich viel größer Gottes Schöpfung ist - weit über die Grenzen des irdischen Daseins und menschlichen Erfassungsvermögens hinaus.

Fürchte dich nicht! Ich bin der Erste und der Letzte und der Lebendige. Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und der Hölle." Offenbarung 1, 18.19

Welch österlicher Segen, dass wir Christus gehören und das ewige Le­ben haben!