Der Seelenfütterer

Glauben (er)leben

Ein „Schutzzaun“ fürs eigene Leben

Der Winterschlaf ist vorbei. Die Frösche freuen sich auf ihren Teich. Doch, oh Schreck:. Während sie schliefen, wurde eine Autobahn gebaut. Noch vor wenigen Jahren bedeutete dies den sicheren Tod für tausende von Fröschen und Kröten während der „Krötenwanderung" zu ihren angestammten Laichgewässern

Doch wo sie nun. hin?

Ganz einfach! Man legt Krötenzäune an, um die Kröten bei ihrer Wanderung zu leiten und zu schützen.

Unser himmlischer Vater hat uns schon vor 2000 Jahren einen „Schutzzaun" an unserem Lebensweg aufgebaut.

Er hat uns die Mög­lichkeit eröffnet, allein durch den Glauben an Jesus 'Christus ein sinnvolles und' erfülltes Leben zu führen. Und nicht nur das. Mit dem Bewusstsein auf ein Leben nach dem Tod wird auch am Ende des irdischen Lebens nicht einfach eine Türe zugeschlagen. Ich bleibe nicht einfach in einem dunklen Raum zurück, ohne Gefühle - in einem Nichts. Da ich Christus an meiner Seite weiß, bin ich geborgen -jetzt und für die Ewigkeit.

Doch soweit müssen wir gar nicht voraus­denken.

Auf allen Wegen kann Jesus unser Begleiter sein.

Er ist unser, Trost, wenn wir verzweifelt sind.

Er freut sich mit uns, wenn wir erfolgreich sind.

Er misst uns nicht nach unseren Leistungen, sondern nur an unserem Glauben.

Wenn Sie es zulassen, kann er zum Ruhepol und Antrieb in Ihrem Leben werden.

 

Nicht alle Kröten halten sich an den Kröten­zaun. Einige versuchen, die Schutzwand zu übersteigen, und begeben sich auf die gefähr­liche Straße. Auch große Teile der Mensch­heit haben bei Weitem nicht verstanden was wahrer Glaube bedeutet. Oft verlassen ge­taufte Christen den Weg des Glaubens. Viele kennen den christlichen Glauben nur aus ihrer Kindheit.

Die Geschichten von Adam und Eva oder der Krippe im Stall klingen kindlich und wenig hilfreich für die Proble­me des täglichen Lebens. Leider ist diese Ansicht weit verbreitet, und man schämt sich eines solchen kindlichen Glaubens.

Doch mit dem Glauben ist es wie mit dem Schreiben lernen. Erst schreibt man einfa­che Buchstaben, dann ganze Wörter. Im Laufe der Zeit werden daraus Sätze, Aufsätze oder Bücher. So lernt man als Kind die Grundsätze des Glaubens kennen, als Jugendlicher werden die Kenntnisse erweitert. Im Laufe seines Lebens eröffnet sich dem Menschen immer mehr von der göttli­chen Wahrheit. Doch leider brechen viele die „Ausbildung" ab und verlassen den Weg des Glaubens. In reichhaltiger Frei­zeitgestaltung oder reiner Arbeitswut su­chen sie die Erfüllung ihres Lebens.

Alle Wege führen nach Rom

So lautet ein berühmtes Sprichwort. Mit dem Glauben ist es ähnlich. Wie in der Blütezeit des Römischen Imperiums, als Rom das Zentrum der Welt war, kann heu­te, im Leben jedes Einzelnen, der Glaube der Mittelpunkt des Lebens sein. Und ganz gleich, welchen Weg Sie im Leben ein­schlagen, es gibt immer eine Kreuzung oder Einmündung, die zum Glauben führt. Es ist niemals zu spät dafür!

...und wenn doch etwas fehlt,

Seien Sie neugierig auf das Leben, testen Sie es aus. Wenn Ihnen dennoch etwas fehlt, könnte es die Gemeinschaft im christ­lichen Glauben sein: Ich lade Sie ein, Ihren Glauben neu kennen zu lernen. Kommen Sie zum Gottesdienst; kommen Sie ins Gespräch; kommen Sie auf den Weg zum Glauben an Jesus Christus!

„Lehre mich, HEER, deinen Weg, ich will wandeln in deiner Wahrheit..."

(Psalm 86,11)